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	<title>Comments for Brainport</title>
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		<title>Comment on Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alternative Lebensform by Francisco Zappa</title>
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		<dc:creator>Francisco Zappa</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 15:17:03 +0000</pubDate>
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		<description>Glückwunsch zu dem superguten  Beitrag</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Glückwunsch zu dem superguten  Beitrag</p>
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		<title>Comment on Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alternative Lebensform by SL</title>
		<link>http://samuel.lissnerweb.de/die-totalitare-arbeitsgesellschaft-ihre-hysterische-elite-und-die-freiheit-als-alternative-lebensform/comment-page-1/#comment-60</link>
		<dc:creator>SL</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 18:44:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sollte wohl besser sagen: In Namibia, wo man es testweise in EINEM Dorf eingeführt. Nicht im ganzen Land!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sollte wohl besser sagen: In Namibia, wo man es testweise in EINEM Dorf eingeführt. Nicht im ganzen Land!</p>
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		<title>Comment on Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alternative Lebensform by SL</title>
		<link>http://samuel.lissnerweb.de/die-totalitare-arbeitsgesellschaft-ihre-hysterische-elite-und-die-freiheit-als-alternative-lebensform/comment-page-1/#comment-59</link>
		<dc:creator>SL</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 18:42:23 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Valentin,

ohne den Artikel gelesen zu haben (das mach ich gleich im Anschluss, vielen Dank schon mal!), möchte ich zu deinen berechtigten Zweifeln sagen:

Die harten Bandagen, die ich bei Christoph angelegt habe, wobei ich hart ausgeteilt habe, die muss man fairerhalber auch bei Konzepten wie dem BGE anlegen. Es bringt ja nichts völlig unreflektiert dieses Modell (oder diesen Typus verschiedener Modelle) verklärend als das Allheilmittel anzupreisen und den Menschen das blaue vom Himmel zu versprechen. Insofern muss ich Christoph recht geben.

Es geht aber darum, im Zusammenhang mit den kritisierten gesellschaftlichen Aspekten sinnvolle sozialstaatliche Instrumente zu entwickeln, die einer anderen Wertideen zugrunde liegen.
Dabei erscheint mir das BGE als ein sehr aussichtreiches Modell, was zu diskutieren gilt. Deswegen versuche ich das immer wieder im Nebensatz fallen zu lassen, um es bekannter zu machen. 
Zugegeben, ich habe selbst nicht wirklich Fachwissen darüber. Da hängen hochkomplexe Vorgänge hintendran. (Bester Kritikpunkt von denen, die ich kenne, z. B.: Kein Mensch kann genau vorhersagen, welche Auswirkung das letztendlich wirklich auf eine Volkswirtschaft hat, wenn man es wirklich flächendeckend einführt.) Es gibt kompetentere Menschen als mich, um dazu Stellung zu nehmen.
Aber irgendwie müssen wir uns ja politisch-weltanschaulich orientieren. Und ähnlich wie wir das bei den Vorurteilen im ASA-Seminar hatten, so muss man glaube ich auch hier festhalten, dass wir uns an gewissen Leitideen entlanghangeln, die uns unter gewissen Prämissen als plausibel erscheinen. Generell sollte man sich eher darauf verlassen, als allein auf Autoritäten, so jedenfalls meine Meinung. Andernfalls mündet das alles in einem Expertismus, Expertokratie, sodass nur noch diejenigen das Sagen haben, von denen man glaubt, sie wüssten am ehesten Bescheid. (Dabei sind die ExpertInnen, wie jeder andere Mensch auch, nicht frei von Weltanschauung im ideologischen Sinne. Wir alle brauchen unsere Ideologien (gemeint ist prinzipielle Ausrichtung oder ähnliches)).

Also wie gesagt: BGE gilt es kritisch zu zerlegen. Aber interessant ist es schon, was z.B. in Namibia passiert, wo man es eingeführt hat. Berichterstattung darüber laut google hier:
http://www.google.com/search?ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8&amp;sourceid=navclient&amp;gfns=1&amp;q=namibia+bedingungsloses+grundeinkommen

Soweit von mir erstmal :)

Vielleicht schreib ich demnächst mal nen speziellen Artikel übers BGE. Weniger über die technokratische Seite (davon habe nicht genug Ahnung), sondern eben über die Wertideen der Freiheit, Solidarität und positiven Menschenbild, die irgendwo hinter dem Konzept stehen.

Viele Grüße</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Valentin,</p>
<p>ohne den Artikel gelesen zu haben (das mach ich gleich im Anschluss, vielen Dank schon mal!), möchte ich zu deinen berechtigten Zweifeln sagen:</p>
<p>Die harten Bandagen, die ich bei Christoph angelegt habe, wobei ich hart ausgeteilt habe, die muss man fairerhalber auch bei Konzepten wie dem BGE anlegen. Es bringt ja nichts völlig unreflektiert dieses Modell (oder diesen Typus verschiedener Modelle) verklärend als das Allheilmittel anzupreisen und den Menschen das blaue vom Himmel zu versprechen. Insofern muss ich Christoph recht geben.</p>
<p>Es geht aber darum, im Zusammenhang mit den kritisierten gesellschaftlichen Aspekten sinnvolle sozialstaatliche Instrumente zu entwickeln, die einer anderen Wertideen zugrunde liegen.<br />
Dabei erscheint mir das BGE als ein sehr aussichtreiches Modell, was zu diskutieren gilt. Deswegen versuche ich das immer wieder im Nebensatz fallen zu lassen, um es bekannter zu machen.<br />
Zugegeben, ich habe selbst nicht wirklich Fachwissen darüber. Da hängen hochkomplexe Vorgänge hintendran. (Bester Kritikpunkt von denen, die ich kenne, z. B.: Kein Mensch kann genau vorhersagen, welche Auswirkung das letztendlich wirklich auf eine Volkswirtschaft hat, wenn man es wirklich flächendeckend einführt.) Es gibt kompetentere Menschen als mich, um dazu Stellung zu nehmen.<br />
Aber irgendwie müssen wir uns ja politisch-weltanschaulich orientieren. Und ähnlich wie wir das bei den Vorurteilen im ASA-Seminar hatten, so muss man glaube ich auch hier festhalten, dass wir uns an gewissen Leitideen entlanghangeln, die uns unter gewissen Prämissen als plausibel erscheinen. Generell sollte man sich eher darauf verlassen, als allein auf Autoritäten, so jedenfalls meine Meinung. Andernfalls mündet das alles in einem Expertismus, Expertokratie, sodass nur noch diejenigen das Sagen haben, von denen man glaubt, sie wüssten am ehesten Bescheid. (Dabei sind die ExpertInnen, wie jeder andere Mensch auch, nicht frei von Weltanschauung im ideologischen Sinne. Wir alle brauchen unsere Ideologien (gemeint ist prinzipielle Ausrichtung oder ähnliches)).</p>
<p>Also wie gesagt: BGE gilt es kritisch zu zerlegen. Aber interessant ist es schon, was z.B. in Namibia passiert, wo man es eingeführt hat. Berichterstattung darüber laut google hier:<br />
<a href="http://www.google.com/search?ie=UTF-8&#038;oe=UTF-8&#038;sourceid=navclient&#038;gfns=1&#038;q=namibia+bedingungsloses+grundeinkommen" rel="nofollow">http://www.google.com/search?ie=UTF-8&#038;oe=UTF-8&#038;sourceid=navclient&#038;gfns=1&#038;q=namibia+bedingungsloses+grundeinkommen</a></p>
<p>Soweit von mir erstmal <img src='http://samuel.lissnerweb.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Vielleicht schreib ich demnächst mal nen speziellen Artikel übers BGE. Weniger über die technokratische Seite (davon habe nicht genug Ahnung), sondern eben über die Wertideen der Freiheit, Solidarität und positiven Menschenbild, die irgendwo hinter dem Konzept stehen.</p>
<p>Viele Grüße</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alternative Lebensform by _ SKY BAR _</title>
		<link>http://samuel.lissnerweb.de/die-totalitare-arbeitsgesellschaft-ihre-hysterische-elite-und-die-freiheit-als-alternative-lebensform/comment-page-1/#comment-58</link>
		<dc:creator>_ SKY BAR _</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 15:23:39 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Banker(in)...&lt;/strong&gt;

Weltwirtschaftskrise &#8211; Dubai, Griechenland und die Banken 2008: Ackermann fordert mehr Regulierung &#8211; 2009: Ackermann wehrt sich gegen starke Regulierung Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alterna...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Banker(in)&#8230;</strong></p>
<p>Weltwirtschaftskrise &#8211; Dubai, Griechenland und die Banken 2008: Ackermann fordert mehr Regulierung &#8211; 2009: Ackermann wehrt sich gegen starke Regulierung Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alterna&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alternative Lebensform by Valentin</title>
		<link>http://samuel.lissnerweb.de/die-totalitare-arbeitsgesellschaft-ihre-hysterische-elite-und-die-freiheit-als-alternative-lebensform/comment-page-1/#comment-57</link>
		<dc:creator>Valentin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 00:44:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://samuel.lissnerweb.de/?p=68#comment-57</guid>
		<description>Hallo Samu,
schön von dir zu lesen, immer wieder interessant.

Ich stimme dir inhaltlich nicht immer voll zu, vor allem habe ich große Zweifel an einer realistischen Umsetzung der &quot;Idee&quot; vom Grundeinkommen.

In deinem zentralen Punkt sprichst du mir aber aus dem Herzen, und da gebe ich dir vollkommen Recht: Wir müssen, was unsere Arbeitskultur an sich und deren Stellenwert in der Gesellschaft angeht, umdenken. Wir müssen überlegen, ob Wachstum (zum Wohle einer Gesellschaft) wirklich über das BIP definiert werden darf. 

Die Arbeitsideale unserer Gesellschaft mögen zu Zeiten des Wirtschaftswunder durchaus &quot;gesund&quot; gewesen sein - sie aber nicht an die heutige Welt anzupassen, ist fatal.

Viele Grüße (ich schick dir noch einen guten Artikel zum Thema per Mail)
Valentin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Samu,<br />
schön von dir zu lesen, immer wieder interessant.</p>
<p>Ich stimme dir inhaltlich nicht immer voll zu, vor allem habe ich große Zweifel an einer realistischen Umsetzung der &#8220;Idee&#8221; vom Grundeinkommen.</p>
<p>In deinem zentralen Punkt sprichst du mir aber aus dem Herzen, und da gebe ich dir vollkommen Recht: Wir müssen, was unsere Arbeitskultur an sich und deren Stellenwert in der Gesellschaft angeht, umdenken. Wir müssen überlegen, ob Wachstum (zum Wohle einer Gesellschaft) wirklich über das BIP definiert werden darf. </p>
<p>Die Arbeitsideale unserer Gesellschaft mögen zu Zeiten des Wirtschaftswunder durchaus &#8220;gesund&#8221; gewesen sein &#8211; sie aber nicht an die heutige Welt anzupassen, ist fatal.</p>
<p>Viele Grüße (ich schick dir noch einen guten Artikel zum Thema per Mail)<br />
Valentin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alternative Lebensform by Manuel I.</title>
		<link>http://samuel.lissnerweb.de/die-totalitare-arbeitsgesellschaft-ihre-hysterische-elite-und-die-freiheit-als-alternative-lebensform/comment-page-1/#comment-55</link>
		<dc:creator>Manuel I.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 10:15:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://samuel.lissnerweb.de/?p=68#comment-55</guid>
		<description>Höret, höret!

Wahrlich ein Wort, das zum Nachdenken anregt, gerade in der Weihnachtszeit, wo doch die sogenannten &quot;Früchte der Arbeit&quot;, welche sich in einem heilosen Konsumrausch manifestieren, und das besinnliche Mitteinander gnadenlos aufeinanderprallen.

Falls du Ihn noch nicht kennst, ich empfehle Serge Latouche zu lesen. Ein sehr guter Autor!

Viele Grüße,
Manuel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Höret, höret!</p>
<p>Wahrlich ein Wort, das zum Nachdenken anregt, gerade in der Weihnachtszeit, wo doch die sogenannten &#8220;Früchte der Arbeit&#8221;, welche sich in einem heilosen Konsumrausch manifestieren, und das besinnliche Mitteinander gnadenlos aufeinanderprallen.</p>
<p>Falls du Ihn noch nicht kennst, ich empfehle Serge Latouche zu lesen. Ein sehr guter Autor!</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Manuel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alternative Lebensform by SL</title>
		<link>http://samuel.lissnerweb.de/die-totalitare-arbeitsgesellschaft-ihre-hysterische-elite-und-die-freiheit-als-alternative-lebensform/comment-page-1/#comment-54</link>
		<dc:creator>SL</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 08:10:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://samuel.lissnerweb.de/?p=68#comment-54</guid>
		<description>Lieber Christoph,

Vielen Dank für deinen Kommentar. Der bietet eine sehr schöne Diskussionsgrundlage. Ich versuche mal sukzessive auf deine Kritikpunkte einzugehen:
&quot;Also in diesem Artikel wird leider keine Lösung vorgeschlagen.&quot; Ein Artikel muss nicht zwangsweise eine Lösung vorschlagen. Das ist das Privileg eines Kritikers. Er will aufdecken und auf Missstände hinweisen; wie man darauf reagieren soll, steht evtl. auf einem anderen Blatt. Das macht die Kritik nicht besser oder schlechter, sondern macht sie zumindest als solche erkennbar (für diejenigen, die es nicht merken).

&quot;Das bedingungslose Grundeinkommen, was hier gefordert wird ist natürlich ein Konstrukt, wie es utopischer nicht sein kann! Wie soll denn Vater Staat bitte schön diese Forderung leisten können? Woher zieht der Staat sein Vermögen?&quot;

Diese Aussage zeigt, dass Du dich vermutlich nie ernsthaft mit diesem Thema auseinander gesetzt hast. Bitte erlaube mir, dies Dir zu unterstellen. Ich möchte Dir zunächst folgenden Film-Essay empfehlen: http://www.nuoviso.tv/wirtschaft/das-grundeinkommen.html
Schon heute beziehen ca. 50% ALLER MENSCHEN in Deutschland ein Einkommen nicht aus der Wirtschaft, sondern vom Staat (Rentner, Beamte, Arbeitslose, einige Studenten...). D. h. so utopisch, wie du dies darstellst, ist das gar nicht, sondern für die Hälfte aller hier lebender Menschen Lebensrealität. Durch das BGE würden hingegen alle Menschen gleichermaßen Sicherheiten erhalten, die sie heute nicht haben. (Für weiterführende Details bitte Film oder z.B. http://www.grundeinkommen.de/ durchlesen)
In Deutschland existieren - so weit ich weiß - rund 40 sozialstaatliche Stellen (ARGE, Sozialamt, Bagfög, Wohngeld, ...). Ein BGE würde (in einigen Modellen mit Ausnahme von Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung) diese ganzen Insitutionen auf EINE zusammenschrumpfen lassen. D.h. statt 40x staatliche Gängelungsbürokratie (oder lässt Du dir diese lieber kosten?), gäbe es eine zentrale Stelle, die nur dafür Sorgen müsste, den Menschen ein Einkommen zur Verfügung zu stellen. Was die Menschen damit machen, ist ihnen frei gestellt. Deswegen muss es ausreichend hoch sein und wirklich bedingungslos. Summa summarum ist ein BGE nach einigen Modellen BILLIGER als das jetzige System, ergo WENIGER STAAT. Aber derartige Diskussionen rühren ja ein generelles Problem der CDU an: Beim Klimaschutz haben sie vor wenigen Jahren noch opponiert und jetzt, ja was?, jetzt spielen sie sich wie die Retter auf. So einen Opportunismus kann man zwar der Sache wegen akzeptieren, zeugt aber von der Innovationslosigkeit dieser Partei.

&quot;Zu begrüßen, dass der Bedarf an “menschlich-mechanischer Arbeitskraft” zurückgeht ist schon extrem daneben, oder hätte zumindest einer Erläuterung bedurft!&quot;
Was ist denn daran daneben? Und wo ist deine Erklärung? Ist das dann auch daneben? Eine Rationalisierung (z.B. Produktivitätssteigerung durch maschienelle Arbeit, welche menschliche ersetzt) ist erstens nicht vermeidbar und zweitens unter folgender Prämisse wünschenswert: Wenn Maschienen menschliche Arbeit übernehmen, dann müssen die Menschen am so erwirtschafteten Mehrwehrt BETEILIGT werden. Anders formuliert: Das Einkommen, was daraus erwirtschaftet wird, muss der Gemeinschaft zur Verfügung gestellt werden und nicht allein (aber auch!) dem Maschienenbesitzer. Ein BGE wäre wiederum ein Ansatz dem entgegenzukommen...

&quot;[...]Bild skizziert, das den Staat zu mehr Leistung auffordert und für alle, die nichts machen wollen, ein Liegestuhl bereit stellt.
Es ist gradezu absurd, das Ganze unter dem Deckmantel “sozial” laufen zu lassen: [...]
Wäre DAS nicht unglaublich ungerecht, wenn die Einen für die Gesellschaft arbeiten und den Anderen alles in den Schoß fällt?&quot;

Erstaunlicherweise geben 90% der befragten Menschen an, so wollen mit einem BGE genauso generell arbeiten, wie vorher auch (60% genau wie vorher, 30% sagten, sie würden sich was anderes suchen); Unterschied ist eben, dass sie abgesichert sind (Stichwort: Lebensgefühl! - kennt die Politik leider nicht) und NICHT gezwungen. Das ist in meinen Augen wahre Freiheit im Gegensatz zum jetzigen Zwangssystem.
Menschen zum Arbeiten zu ZWINGEN, das ist asozial! Und ihnen dann noch Geld abzunehmen, wenn sie dies tun; siehe Hartz IV; das ist dann doch die Krone der Dreistigkeit.

&quot;Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn Menschen auf einmal reihenweise aufhören würden zu arbeiten, nur weil es “keine gute Lebensbedingung” für sie ist, zu arbeiten.&quot;
Ach ja. Nicht auszudenken, wenn die Deutschen, Chinesen, Inder oder wo sie alle herkommen, die ausgebeutet werden, sich auch noch dagegen wehren. Wer plakt sich denn dann für mich ab, dass ich fröhlich weiter konsumieren kann? Da muss ich ja dann bald selbst ran?

&quot;Grundsätzlich ist ja in der Gesellschaft das Verlangen zu erkennen, dass der Staat es am Ende richten soll. [...]
Wir sind im Grunde am Ende. Die öffentlichen Haushalte verschuldet bis zum geht nicht mehr und immer wieder kommen neue Forderungen!? Das passt nicht zusammen. Es müsste auch bei der Politik angekommen sein, dass langsam Schluss sein muss mit dem ausufernden Wohlfahrtsstaat… [...]&quot;
Deswegen verteilt Schwarz-Gelb auch noch die letzten Steuergeschenke an ihre Klientel, wie jetzt zu sehen ist! Deswegen wurden Millionen der Autoindustrie gesponsert (siehe Abwrakprämie) und diejenigen gefördert, die in der Regel genug Einkommen haben, um sich überhaupt einen Neuwagen zu leisten.
Derartig am Ende können wir ja doch nicht sein (wer hat eigentlich die meiste Zeit der bundesrepublikanischen Geschichte regiert? Das war doch, ja richtig, Schwarz-Gelb!).
Ich finde es immer amüsant, wenn ausgerechnet Politiker, die ja täglich versuchen, den Staat zu gestalten, davon sprechen, dass die Menschen nicht vergeblich nach dem Staat schreihen sollen. Wenn Politiker so ein Problem mit dem Staat haben, dann sollten sie ihn auch nicht gestalten.

Mir ging es mit dem Artikel darum, solche Äußerungen zu provozieren. Sie zeigen, wie tief das Arbeitszwangdenken in der Gesellschaft verwurzelt ist. Gegen arbeiten wird ja doch gar nichts gesagt, sondern gegen arbeiten, wie es jetzt gelebt wird. Arbeit, die krank macht, ist unmenschlich. Arbeiten, um sein Brot zu verdienen und die sozial gestaltet ist, ist gut und wichtig und wird auch nicht durch ein BGE aufgehoben.  In einer mehr oder weniger freien Gesellschaft wird man es nicht verhindern können, dass ein kleiner Anteil der Menschen nicht arbeiten will. Das hast Du auch jetzt schon. Dafür aber die große Mehrheit mitzuschickanieren und zu verhindern, dass das Geld da ankommt, wo es gebraucht wird, ist einfach absurd.
Und ein weiterer gewichtiger Punkt ist die Tatsache, dass wir (eben durch Rationalisierung) nicht mehr genug Arbeit für alle haben. Du verstrickst dich doch in einem Dilemma, indem Du forderst, alle müssten arbeiten, wobei es einfach nicht genug Arbeit gibt. (Das habe ich im Artikel bereits angeführt) Es ist doch Volksverdummung PERMANENT zu propagieren, dass Vollbeschäftigung das Ziel ist. Das ist unmöglich.

Zu guter letzt möchte ich versöhnlicherweise noch einmal in Erinnerung rufen, dass es letztlich am wichtigsten ist, dass wir Menschen ein gutes Leben führen. Wenn man den Zwang beseitigen würde, dann könnten sich die Menschen mal darauf konzentrieren. Und die Arbeit würde so bewertet werden, wie sie es sollte: als ein wichtiger Aspekt des Lebens, aber nicht als der wichtigste.

Schöne Woche noch + viele Grüße
Samuel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Christoph,</p>
<p>Vielen Dank für deinen Kommentar. Der bietet eine sehr schöne Diskussionsgrundlage. Ich versuche mal sukzessive auf deine Kritikpunkte einzugehen:<br />
&#8220;Also in diesem Artikel wird leider keine Lösung vorgeschlagen.&#8221; Ein Artikel muss nicht zwangsweise eine Lösung vorschlagen. Das ist das Privileg eines Kritikers. Er will aufdecken und auf Missstände hinweisen; wie man darauf reagieren soll, steht evtl. auf einem anderen Blatt. Das macht die Kritik nicht besser oder schlechter, sondern macht sie zumindest als solche erkennbar (für diejenigen, die es nicht merken).</p>
<p>&#8220;Das bedingungslose Grundeinkommen, was hier gefordert wird ist natürlich ein Konstrukt, wie es utopischer nicht sein kann! Wie soll denn Vater Staat bitte schön diese Forderung leisten können? Woher zieht der Staat sein Vermögen?&#8221;</p>
<p>Diese Aussage zeigt, dass Du dich vermutlich nie ernsthaft mit diesem Thema auseinander gesetzt hast. Bitte erlaube mir, dies Dir zu unterstellen. Ich möchte Dir zunächst folgenden Film-Essay empfehlen: <a href="http://www.nuoviso.tv/wirtschaft/das-grundeinkommen.html" rel="nofollow">http://www.nuoviso.tv/wirtschaft/das-grundeinkommen.html</a><br />
Schon heute beziehen ca. 50% ALLER MENSCHEN in Deutschland ein Einkommen nicht aus der Wirtschaft, sondern vom Staat (Rentner, Beamte, Arbeitslose, einige Studenten&#8230;). D. h. so utopisch, wie du dies darstellst, ist das gar nicht, sondern für die Hälfte aller hier lebender Menschen Lebensrealität. Durch das BGE würden hingegen alle Menschen gleichermaßen Sicherheiten erhalten, die sie heute nicht haben. (Für weiterführende Details bitte Film oder z.B. <a href="http://www.grundeinkommen.de/" rel="nofollow">http://www.grundeinkommen.de/</a> durchlesen)<br />
In Deutschland existieren &#8211; so weit ich weiß &#8211; rund 40 sozialstaatliche Stellen (ARGE, Sozialamt, Bagfög, Wohngeld, &#8230;). Ein BGE würde (in einigen Modellen mit Ausnahme von Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung) diese ganzen Insitutionen auf EINE zusammenschrumpfen lassen. D.h. statt 40x staatliche Gängelungsbürokratie (oder lässt Du dir diese lieber kosten?), gäbe es eine zentrale Stelle, die nur dafür Sorgen müsste, den Menschen ein Einkommen zur Verfügung zu stellen. Was die Menschen damit machen, ist ihnen frei gestellt. Deswegen muss es ausreichend hoch sein und wirklich bedingungslos. Summa summarum ist ein BGE nach einigen Modellen BILLIGER als das jetzige System, ergo WENIGER STAAT. Aber derartige Diskussionen rühren ja ein generelles Problem der CDU an: Beim Klimaschutz haben sie vor wenigen Jahren noch opponiert und jetzt, ja was?, jetzt spielen sie sich wie die Retter auf. So einen Opportunismus kann man zwar der Sache wegen akzeptieren, zeugt aber von der Innovationslosigkeit dieser Partei.</p>
<p>&#8220;Zu begrüßen, dass der Bedarf an “menschlich-mechanischer Arbeitskraft” zurückgeht ist schon extrem daneben, oder hätte zumindest einer Erläuterung bedurft!&#8221;<br />
Was ist denn daran daneben? Und wo ist deine Erklärung? Ist das dann auch daneben? Eine Rationalisierung (z.B. Produktivitätssteigerung durch maschienelle Arbeit, welche menschliche ersetzt) ist erstens nicht vermeidbar und zweitens unter folgender Prämisse wünschenswert: Wenn Maschienen menschliche Arbeit übernehmen, dann müssen die Menschen am so erwirtschafteten Mehrwehrt BETEILIGT werden. Anders formuliert: Das Einkommen, was daraus erwirtschaftet wird, muss der Gemeinschaft zur Verfügung gestellt werden und nicht allein (aber auch!) dem Maschienenbesitzer. Ein BGE wäre wiederum ein Ansatz dem entgegenzukommen&#8230;</p>
<p>&#8220;[...]Bild skizziert, das den Staat zu mehr Leistung auffordert und für alle, die nichts machen wollen, ein Liegestuhl bereit stellt.<br />
Es ist gradezu absurd, das Ganze unter dem Deckmantel “sozial” laufen zu lassen: [...]<br />
Wäre DAS nicht unglaublich ungerecht, wenn die Einen für die Gesellschaft arbeiten und den Anderen alles in den Schoß fällt?&#8221;</p>
<p>Erstaunlicherweise geben 90% der befragten Menschen an, so wollen mit einem BGE genauso generell arbeiten, wie vorher auch (60% genau wie vorher, 30% sagten, sie würden sich was anderes suchen); Unterschied ist eben, dass sie abgesichert sind (Stichwort: Lebensgefühl! &#8211; kennt die Politik leider nicht) und NICHT gezwungen. Das ist in meinen Augen wahre Freiheit im Gegensatz zum jetzigen Zwangssystem.<br />
Menschen zum Arbeiten zu ZWINGEN, das ist asozial! Und ihnen dann noch Geld abzunehmen, wenn sie dies tun; siehe Hartz IV; das ist dann doch die Krone der Dreistigkeit.</p>
<p>&#8220;Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn Menschen auf einmal reihenweise aufhören würden zu arbeiten, nur weil es “keine gute Lebensbedingung” für sie ist, zu arbeiten.&#8221;<br />
Ach ja. Nicht auszudenken, wenn die Deutschen, Chinesen, Inder oder wo sie alle herkommen, die ausgebeutet werden, sich auch noch dagegen wehren. Wer plakt sich denn dann für mich ab, dass ich fröhlich weiter konsumieren kann? Da muss ich ja dann bald selbst ran?</p>
<p>&#8220;Grundsätzlich ist ja in der Gesellschaft das Verlangen zu erkennen, dass der Staat es am Ende richten soll. [...]<br />
Wir sind im Grunde am Ende. Die öffentlichen Haushalte verschuldet bis zum geht nicht mehr und immer wieder kommen neue Forderungen!? Das passt nicht zusammen. Es müsste auch bei der Politik angekommen sein, dass langsam Schluss sein muss mit dem ausufernden Wohlfahrtsstaat… [...]&#8221;<br />
Deswegen verteilt Schwarz-Gelb auch noch die letzten Steuergeschenke an ihre Klientel, wie jetzt zu sehen ist! Deswegen wurden Millionen der Autoindustrie gesponsert (siehe Abwrakprämie) und diejenigen gefördert, die in der Regel genug Einkommen haben, um sich überhaupt einen Neuwagen zu leisten.<br />
Derartig am Ende können wir ja doch nicht sein (wer hat eigentlich die meiste Zeit der bundesrepublikanischen Geschichte regiert? Das war doch, ja richtig, Schwarz-Gelb!).<br />
Ich finde es immer amüsant, wenn ausgerechnet Politiker, die ja täglich versuchen, den Staat zu gestalten, davon sprechen, dass die Menschen nicht vergeblich nach dem Staat schreihen sollen. Wenn Politiker so ein Problem mit dem Staat haben, dann sollten sie ihn auch nicht gestalten.</p>
<p>Mir ging es mit dem Artikel darum, solche Äußerungen zu provozieren. Sie zeigen, wie tief das Arbeitszwangdenken in der Gesellschaft verwurzelt ist. Gegen arbeiten wird ja doch gar nichts gesagt, sondern gegen arbeiten, wie es jetzt gelebt wird. Arbeit, die krank macht, ist unmenschlich. Arbeiten, um sein Brot zu verdienen und die sozial gestaltet ist, ist gut und wichtig und wird auch nicht durch ein BGE aufgehoben.  In einer mehr oder weniger freien Gesellschaft wird man es nicht verhindern können, dass ein kleiner Anteil der Menschen nicht arbeiten will. Das hast Du auch jetzt schon. Dafür aber die große Mehrheit mitzuschickanieren und zu verhindern, dass das Geld da ankommt, wo es gebraucht wird, ist einfach absurd.<br />
Und ein weiterer gewichtiger Punkt ist die Tatsache, dass wir (eben durch Rationalisierung) nicht mehr genug Arbeit für alle haben. Du verstrickst dich doch in einem Dilemma, indem Du forderst, alle müssten arbeiten, wobei es einfach nicht genug Arbeit gibt. (Das habe ich im Artikel bereits angeführt) Es ist doch Volksverdummung PERMANENT zu propagieren, dass Vollbeschäftigung das Ziel ist. Das ist unmöglich.</p>
<p>Zu guter letzt möchte ich versöhnlicherweise noch einmal in Erinnerung rufen, dass es letztlich am wichtigsten ist, dass wir Menschen ein gutes Leben führen. Wenn man den Zwang beseitigen würde, dann könnten sich die Menschen mal darauf konzentrieren. Und die Arbeit würde so bewertet werden, wie sie es sollte: als ein wichtiger Aspekt des Lebens, aber nicht als der wichtigste.</p>
<p>Schöne Woche noch + viele Grüße<br />
Samuel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alternative Lebensform by Christoph Ulandowski</title>
		<link>http://samuel.lissnerweb.de/die-totalitare-arbeitsgesellschaft-ihre-hysterische-elite-und-die-freiheit-als-alternative-lebensform/comment-page-1/#comment-53</link>
		<dc:creator>Christoph Ulandowski</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 03:06:03 +0000</pubDate>
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		<description>Also in diesem Artikel wird leider keine Lösung vorgeschlagen. Zugegeben, eine “Weltformel” kann man hier auch nicht verlangen…

Ich selbst habe gestern auch die Sendung auf Phoenix geguckt und sie hat mich ziemlich nachdenklich gemacht! 

Aber die Gedanken, die hier bzgl. Arbeit genannt werden sind schon ziemlich haarsträubend! 

„Zu „arbeiten“ ist demnach die normierte Pflicht eines jeden Staatsbürgers.“

Das bedingungslose Grundeinkommen, was hier gefordert wird ist natürlich ein Konstrukt, wie es utopischer nicht sein kann! Wie soll denn Vater Staat bitte schön diese Forderung leisten können? Woher zieht der Staat sein Vermögen?

Zu begrüßen, dass der Bedarf an “menschlich-mechanischer Arbeitskraft” zurückgeht ist schon extrem daneben, oder hätte zumindest einer Erläuterung bedurft!


Grundsätzlich wird im ersten Teil aber die gemachte Erfahrung aus der Geschichte (DDR und deren Probleme) vollkommen ausgeblendet und ein Bild skizziert, das den Staat zu mehr Leistung auffordert und für alle, die nichts machen wollen, ein Liegestuhl bereit stellt. 

Es ist gradezu absurd, das Ganze unter dem Deckmantel “sozial” laufen zu lassen: „Sozial ist, was gute Lebensbedingungen für die Menschen schafft“
Wie soll eine Gesellschaft funktionieren, in der es für die Einen GUT ist zu arbeiten und für die Anderen GUT ist sich zurück zu lehnen und jeder DAS auch so machen kann? 

Wäre DAS nicht unglaublich ungerecht, wenn die Einen für die Gesellschaft arbeiten und den Anderen alles in den Schoß fällt?

Aber war es wirklich die Absicht des Autors ein solches Bild zu vermitteln? Ich denke kaum, denn sonst hätte er nicht den Missstand zum Thema gemacht und darauf hingewiesen, dass unter Umständen ein Hatz IV Empfänger mehr Geld hat, als einem arbeitenden Sozialhilfeempfänger bleibt!

Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn Menschen auf einmal reihenweise aufhören würden zu arbeiten, nur weil es “keine gute Lebensbedingung” für sie ist, zu arbeiten.

Grundsätzlich ist ja in der Gesellschaft das Verlangen zu erkennen, dass der Staat es am Ende richten soll. Und so werden auch die Forderungen in Richtung Staat immer lauter, immer mehr? 

Aber aufwachen Leute! Wir sind im Grunde am Ende. Die öffentlichen Haushalte verschuldet bis zum geht nicht mehr und immer wieder kommen neue Forderungen!? Das passt nicht zusammen. Es müsste auch bei der Politik angekommen sein, dass langsam Schluss sein muss mit dem ausufernden Wohlfahrtsstaat…  Oder will hier irgendjemand den nachkommenden Generationen ein Schuldengebirge hinterlassen? Ist nicht ein Schuldenberg schon genug?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also in diesem Artikel wird leider keine Lösung vorgeschlagen. Zugegeben, eine “Weltformel” kann man hier auch nicht verlangen…</p>
<p>Ich selbst habe gestern auch die Sendung auf Phoenix geguckt und sie hat mich ziemlich nachdenklich gemacht! </p>
<p>Aber die Gedanken, die hier bzgl. Arbeit genannt werden sind schon ziemlich haarsträubend! </p>
<p>„Zu „arbeiten“ ist demnach die normierte Pflicht eines jeden Staatsbürgers.“</p>
<p>Das bedingungslose Grundeinkommen, was hier gefordert wird ist natürlich ein Konstrukt, wie es utopischer nicht sein kann! Wie soll denn Vater Staat bitte schön diese Forderung leisten können? Woher zieht der Staat sein Vermögen?</p>
<p>Zu begrüßen, dass der Bedarf an “menschlich-mechanischer Arbeitskraft” zurückgeht ist schon extrem daneben, oder hätte zumindest einer Erläuterung bedurft!</p>
<p>Grundsätzlich wird im ersten Teil aber die gemachte Erfahrung aus der Geschichte (DDR und deren Probleme) vollkommen ausgeblendet und ein Bild skizziert, das den Staat zu mehr Leistung auffordert und für alle, die nichts machen wollen, ein Liegestuhl bereit stellt. </p>
<p>Es ist gradezu absurd, das Ganze unter dem Deckmantel “sozial” laufen zu lassen: „Sozial ist, was gute Lebensbedingungen für die Menschen schafft“<br />
Wie soll eine Gesellschaft funktionieren, in der es für die Einen GUT ist zu arbeiten und für die Anderen GUT ist sich zurück zu lehnen und jeder DAS auch so machen kann? </p>
<p>Wäre DAS nicht unglaublich ungerecht, wenn die Einen für die Gesellschaft arbeiten und den Anderen alles in den Schoß fällt?</p>
<p>Aber war es wirklich die Absicht des Autors ein solches Bild zu vermitteln? Ich denke kaum, denn sonst hätte er nicht den Missstand zum Thema gemacht und darauf hingewiesen, dass unter Umständen ein Hatz IV Empfänger mehr Geld hat, als einem arbeitenden Sozialhilfeempfänger bleibt!</p>
<p>Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn Menschen auf einmal reihenweise aufhören würden zu arbeiten, nur weil es “keine gute Lebensbedingung” für sie ist, zu arbeiten.</p>
<p>Grundsätzlich ist ja in der Gesellschaft das Verlangen zu erkennen, dass der Staat es am Ende richten soll. Und so werden auch die Forderungen in Richtung Staat immer lauter, immer mehr? </p>
<p>Aber aufwachen Leute! Wir sind im Grunde am Ende. Die öffentlichen Haushalte verschuldet bis zum geht nicht mehr und immer wieder kommen neue Forderungen!? Das passt nicht zusammen. Es müsste auch bei der Politik angekommen sein, dass langsam Schluss sein muss mit dem ausufernden Wohlfahrtsstaat…  Oder will hier irgendjemand den nachkommenden Generationen ein Schuldengebirge hinterlassen? Ist nicht ein Schuldenberg schon genug?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alternative Lebensform by Tweets die Brainport » Blog Archive » Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alternative Lebensform erwähnt -- Topsy.com</title>
		<link>http://samuel.lissnerweb.de/die-totalitare-arbeitsgesellschaft-ihre-hysterische-elite-und-die-freiheit-als-alternative-lebensform/comment-page-1/#comment-51</link>
		<dc:creator>Tweets die Brainport » Blog Archive » Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alternative Lebensform erwähnt -- Topsy.com</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 21:41:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://samuel.lissnerweb.de/?p=68#comment-51</guid>
		<description>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Daniel Immel, Samuel Lissner erwähnt. Samuel Lissner sagte: Ich zum So Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alternative Lebensform http://tinyurl.com/yedd5lf [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Daniel Immel, Samuel Lissner erwähnt. Samuel Lissner sagte: Ich zum So Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alternative Lebensform <a href="http://tinyurl.com/yedd5lf" rel="nofollow">http://tinyurl.com/yedd5lf</a> [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Die totalitäre Arbeitsgesellschaft, ihre hysterische Elite und die Freiheit als alternative Lebensform by SL</title>
		<link>http://samuel.lissnerweb.de/die-totalitare-arbeitsgesellschaft-ihre-hysterische-elite-und-die-freiheit-als-alternative-lebensform/comment-page-1/#comment-50</link>
		<dc:creator>SL</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 20:17:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://samuel.lissnerweb.de/?p=68#comment-50</guid>
		<description>Acht Stunden Arbeit sind vorbei,
es sieht ganz so aus, als wärst du frei.
Kannst dich vollaufen lassen,
kannst ins Kino gehen.
Und du kannst dein Geld im Puff ausgeben.

Es ist Feierabend und die Arbeit ist vorbei,
rück den Kies raus, Junge, und du bist dabei.

Hast &#039;ne Pause verdient, aber wer auch nicht.
Morgen gehts weiter, warte nicht.
Spring mitten rein ins süße Leben,
du brauchst dein Geld nicht der Heilsarmee geben.

Es ist Feierabend und die Arbeit ist vorbei,
heut ist Tanz auf dem Vulkan und du bist dabei.
Besuch doch heute Abend deinen Chef
und fahr mit seinem Mercedes weg.
Gib ihm doch endlich seinen Lohn,
mach dich auf die Socken, er wartet schon.

Es ist Zahltag, Junge, und die Arbeit ist vorbei.
Tu, was du tun willst und du bist frei.
Frei!

http://www.lyricstime.com/ton-steine-scherben-feierabend-lyrics.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Acht Stunden Arbeit sind vorbei,<br />
es sieht ganz so aus, als wärst du frei.<br />
Kannst dich vollaufen lassen,<br />
kannst ins Kino gehen.<br />
Und du kannst dein Geld im Puff ausgeben.</p>
<p>Es ist Feierabend und die Arbeit ist vorbei,<br />
rück den Kies raus, Junge, und du bist dabei.</p>
<p>Hast &#8216;ne Pause verdient, aber wer auch nicht.<br />
Morgen gehts weiter, warte nicht.<br />
Spring mitten rein ins süße Leben,<br />
du brauchst dein Geld nicht der Heilsarmee geben.</p>
<p>Es ist Feierabend und die Arbeit ist vorbei,<br />
heut ist Tanz auf dem Vulkan und du bist dabei.<br />
Besuch doch heute Abend deinen Chef<br />
und fahr mit seinem Mercedes weg.<br />
Gib ihm doch endlich seinen Lohn,<br />
mach dich auf die Socken, er wartet schon.</p>
<p>Es ist Zahltag, Junge, und die Arbeit ist vorbei.<br />
Tu, was du tun willst und du bist frei.<br />
Frei!</p>
<p><a href="http://www.lyricstime.com/ton-steine-scherben-feierabend-lyrics.html" rel="nofollow">http://www.lyricstime.com/ton-steine-scherben-feierabend-lyrics.html</a></p>
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